KEIN ANSTRICH OHNE ABSICHERUNG: SO SCHÜTZT PSA MALER UND LACKIERER
Ein falscher Schritt auf der Leiter, feine Farbnebel in der Luft, ungeschützter Hautkontakt mit Lösungsmitteln: Was bei Malerarbeiten leicht übersehen wird, kann schnell zur echten Gefahr werden. Denn so sauber das Ergebnis am Ende auch glänzt – der Weg dorthin ist oft alles andere als ungefährlich.Ob Neubau, Sanierung oder kreatives Raumdesign – Maler sorgen für perfekte Oberflächen und ein professionelles Erscheinungsbild. Doch im Alltag lauern zahlreiche Risiken: aggressive Stoffe, schädliche Dämpfe, rutschige Untergründe und Arbeiten in der Höhe gehören zum Standard.
Genau deshalb ist Persönliche Schutzausrüstung (PSA) im Malerhandwerk unverzichtbar. Sie schützt zuverlässig vor typischen Belastungen – und sorgt gleichzeitig für Bewegungsfreiheit, Komfort und Sicherheit bei jedem Pinselstrich.
TÄGLICHE GEFAHREN IM MALERHANDWERK
Für Malerinnen und Maler gehören Belastungen zum Berufsalltag – Tag für Tag, Auftrag für Auftrag. Ob beim Streichen, Spachteln oder Schleifen: Viele Gefahren sind sichtbar, andere zeigen ihre Wirkung erst später. Doch alle haben eines gemeinsam – sie begleiten den Job ständig und erfordern Aufmerksamkeit und Schutz.Gerade weil viele dieser Risiken unterschätzt werden, wird PSA im Malerhandwerk leider noch zu häufig weggelassen. Dabei ist sie essenziell – nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Diese Gefahren sind allgegenwärtig:
+ Chemische Belastungen durch Lösemittel, Lacke oder aggressive Reinigungsmittel
+ Atemwegsgefährdungen durch feine Stäube, Sprühnebel und Schleifstaub
+ Hautreizungen beim Kontakt mit Farben, Spachtelmassen oder Lösungsmitteln
+ Sturzgefahr auf Leitern, Gerüsten oder durch unebene Untergründe
+ Mechanische Risiken durch Schleifarbeiten, Abklebungen oder Werkzeugkontakt
Wer täglich in diesem Umfeld arbeitet, sollte PSA nicht als Zusatz, sondern als Selbstverständlichkeit begreifen – für sich, für das Team und für einen sicheren Arbeitstag.
WAS MALER-PSA LEISTEN MUSS
Vom feinen Pinselstrich bis zur großflächigen Fassadengestaltung – Malerarbeiten sind vielfältig und körperlich fordernd. Wer an Decken arbeitet, auf Gerüsten steht oder mit sprühenden Farben hantiert, braucht PSA, die mehr kann als nur schützen. Sie muss Bewegungsfreiheit bieten, sich dem Arbeitsalltag anpassen und auch bei langen Einsätzen zuverlässig funktionieren.Darauf kommt es an:
+ Leichte, atmungsaktive Materialien für angenehmes Tragen – auch bei Wärme oder Bewegung
+ Stretch-Einsätze an Schultern, Rücken und Knien für volle Flexibilität beim Streichen, Spachteln und Überkopf-Arbeiten
+ Verstärkte Bereiche an Ellbogen und Knien, die Schleif- und Abtragarbeiten dauerhaft standhalten
+ Praktische Taschenlösungen für Werkzeuge wie Spachtel, Cutter oder Maßband
+ Feinfühlige, chemikalienresistente Handschuhe, die Haut schützen, aber Präzision erlauben
+ Rutschhemmende Sicherheitsschuhe mit LG Kennzeichnung – ein Muss auf Leitern, Gerüsten oder glatten Böden
+ Schutzbrillen mit klarer Sicht und sicherem Sitz – für verlässlichen Schutz bei Farbnebel, Staub oder Lösungsmitteln
+ Overalls mit zertifizierter Chemikalienbeständigkeit – optimal bei Lackierarbeiten, Reinigungen und Arbeiten mit Lösungsmitteln.
praxisnahe Beispiele
Doch nicht jeder Auftrag stellt die gleichen Anforderungen – deshalb sollte auch die PSA zur jeweiligen Tätigkeit passen:Beispielhafte PSA je nach Einsatzbereich:
+ Innenräume: Schutzanzüge gegen Farbnebel, FFP2-/FFP3-Masken und hautschonende Handschuhe
+ Fassadenarbeiten: Wetterfeste, strapazierfähige Kleidung und Höhensicherung
+ Bodensanierung: Knieschutz, abriebfeste Overalls und geschlossene Schutzbrillen
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