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PSA Sommer Tipps Verfasst am 15.08.2025

WENN PSA ZUR HITZEFALLE WIRD

Die Sonne brennt, der Schweiß läuft – und trotzdem muss die persönliche Schutzausrüstung (PSA) sitzen. Wer bei hohen Temperaturen im Freien arbeitet, kennt das Problem: Schutzkleidung, die im Winter angenehm warmhält, kann im Sommer zur echten Belastung werden.

Doch auf PSA zu verzichten, ist keine Option – denn Hitze reduziert weder Unfallrisiken noch Gefahrenstoffe. Im Gegenteil: Sie erhöht sie oft noch. Die gute Nachricht? Es gibt PSA-Lösungen, die speziell für heiße Tage gemacht sind – funktional, leicht und trotzdem sicher.

HERAUSFORDERUNG HITZE: WAS IM SOMMER ANDERS IST

Im Sommer bringt nicht nur das Wetter Veränderungen mit sich, sondern auch neue Anforderungen an PSA. Hohe Temperaturen können die Schutzwirkung und den Tragekomfort erheblich beeinflussen. Wenn Kleidung zu dick oder nicht atmungsaktiv ist, staut sich die Hitze – was zu Kreislaufproblemen, Dehydrierung oder Konzentrationsschwäche führen kann. Schweiß auf der Haut erhöht das Risiko von Reibung und Hautreizungen, insbesondere bei dauerhaftem Kontakt mit Schutzkleidung. Auch in Sicherheitsschuhen verschlechtert sich das Fußklima – feuchte Socken, Blasen oder unangenehme Gerüche sind die Folge.

Gleichzeitig darf nicht vergessen werden: Starke Sonneneinstrahlung bringt zusätzliche Gefahren mit sich. UV-Strahlen wirken nicht nur direkt auf ungeschützte Haut, sondern werden durch helle oder reflektierende Oberflächen zusätzlich verstärkt. Ohne passenden Augenschutz können auch die Augen Schaden nehmen. All diese Faktoren zeigen: Sommerhitze ist eine ernstzunehmende Herausforderung für jede PSA – und verlangt nach angepassten Lösungen.

PRAKTISCHE TIPPS FÜR LEICHTE & SICHERE PSA

Im Sommer entscheidet die richtige Ausrüstung darüber, wie belastbar, sicher und komfortabel der Arbeitstag verläuft. Diese Punkte sollten bei der PSA-Auswahl im Vordergrund stehen:

+ Leichte, atmungsaktive Materialien wie Baumwoll-Mischgewebe oder Kleidung mit Mesh-Einsätzen sorgen für ein angenehmes Körperklima.

+ UV-zertifizierte Bekleidung nach EN 13758 sowie geprüfter Augenschutz nach EN 166 bieten verlässlichen Schutz vor Sonneneinstrahlung.

+ Gut belüftete Sicherheitshelme mit integrierten Schweißbändern und Lüftungsschlitzen beugen Hitzestau und Hautreizungen vor.

+ Sandalen oder Sicherheitsschuhe mit perforiertem Obermaterial und Klimaeinlegesohlen verbessern das Fußklima – selbst bei langen Einsätzen.

+ Helle Farben reflektieren Sonnenstrahlen besser als dunkle Stoffe und tragen zur Temperaturregulierung bei.

Nicht zuletzt gilt: Ausreichend trinken, regelmäßige Pausen einlegen und schattige Erholungsbereiche nutzen – auch das gehört zum effektiven Arbeitsschutz im Sommer.

GUT GESCHÜTZT – TROTZ SOMMERHITZE

Arbeiten bei hohen Temperaturen ist körperlich fordernd – gute PSA muss das mitmachen. Wer passende Sommerausrüstung wählt, schützt sich nicht nur, sondern steigert auch Wohlbefinden und Produktivität.

Denn: Schutz beginnt beim Tragegefühl. Nur Kleidung, die sich gut anfühlt, wird auch konsequent getragen. Deshalb gilt: Lieber frühzeitig umrüsten als durchgeschwitzt improvisieren.

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