Die richtige Passform von Sicherheitsschuhen ist entscheidend für Ihren Komfort, Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit bei der Arbeit. Was morgens noch bequem scheint, kann sich im Laufe des Tages schnell als Belastung entpuppen – mit Druckstellen, fehlendem Halt oder sogar Schmerzen.
Zu kleine Schuhe drücken und führen zu Ermüdung oder Fehlhaltungen, zu große Schuhe rutschen und erhöhen das Verletzungsrisiko. Beides kann sich negativ auf Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden auswirken.
Eine präzise Fußvermessung hilft, das zu vermeiden. Wer seine Fußlänge, -breite und -umfang kennt, findet leichter den passenden Schuh – für optimalen Halt und langanhaltenden Komfort über den gesamten Arbeitstag.
Nur gut sitzende Schuhe bieten die nötige Stabilität und Sicherheit. Deshalb ist die exakte Messung vor dem Kauf kein Extra, sondern eine Voraussetzung für gesundes, sicheres Arbeiten – Schritt für Schritt.
Richtig ausmessen - so geht's:
A – Fußlänge: Gemessen vom hinteren Fersenpunkt bis zur längsten Zehenspitze. Für optimalen Tragekomfort sollten rund 15 mm zusätzlicher Spielraum eingeplant werden – das entspricht etwa einer Daumenbreite.
B – Fußbreite: Quer über den Ballen des Fußes. Eine zu enge Passform kann zu Reibung, Hitzeentwicklung und Ermüdung führen.
C – Fußumfang: Einmal rund um den Vorderfuß, ebenfalls über den Ballen gemessen. Der Umfang entscheidet mit darüber, ob ein Modell für schmalere oder breitere Füße geeignet ist – ein wichtiger Faktor für festen Sitz und angenehmes Tragegefühl.
Beispiel: Ihre Fußlänge beträgt 260 mm. Mit dem empfohlenen Puffer von 15 mm ergibt sich eine ideale Innenschuhlänge von 275 mm. Messen Sie anschließend Ihre Fußbreite und den Fußumfang wie beschrieben. In der Größentabelle kann nun die entsprechende Größe ermittelt werden.
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