SCHLUSS MIT DRÜCKEN UND RUTSCHEN – SO SITZEN IHRE SCHUHE PERFEKT
Bevor das erste Werkzeug verwendet wird, Maschinen anlaufen oder Baustellen erwachen, geschieht ein oft unterschätzter Moment: Die Sicherheitsschuhe werden angezogen. Was auf den ersten Blick selbstverständlich scheint, ist der Beginn von vielen Stunden Belastung.Denn wer kennt es nicht: Der Arbeitstag hat kaum begonnen, schon drücken die Schuhe an allen möglichen Stellen. Jeder Schritt wird unangenehmer und jede Bewegung zur Herausforderung. Was morgens noch passt, entwickelt sich im Laufe des Tages zur echten Belastung – mit möglichen Folgen für Haltung, Muskulatur und Gesundheit. Die gute Nachricht: Mit einer präzisen Fußvermessung lässt sich genau das vermeiden. Wer seine Maße kennt, findet leichter passgenaue Schuhe - für spürbar mehr Komfort, Stabilität und Ergonomie im Arbeitsalltag.
Entscheidend sind dabei drei Messpunkte: Fußlänge, Fußbreite und Fußumfang – gemeinsam bilden sie die Basis für einen sicheren Auftritt.
SO WIRD RICHTIG GEMESSEN
Nur wer genau misst, findet auch die passenden Schuhe. Denn Standardgrößen sagen oft wenig über die tatsächliche Passform aus. Oft sind der linke und rechte Fuß nicht identisch. Um die Größe ideal zu bestimmen, sollten beide Füße ausgemessen und der größere Wert für die Größenbestimmung gewählt werden.Die drei Messwerte liefern gemeinsam ein klares Bild:
A – Fußlänge: Gemessen vom hinteren Fersenpunkt bis zur längsten Zehenspitze. Für optimalen Tragekomfort sollten rund 15 mm zusätzlicher Spielraum eingeplant werden – das entspricht etwa einer Daumenbreite.
B – Fußbreite: Quer über den Ballen des Fußes. Eine zu enge Passform kann zu Reibung, Hitzeentwicklung und Ermüdung führen.
C – Fußumfang: Einmal rund um den Vorderfuß, ebenfalls über den Ballen gemessen. Der Umfang entscheidet mit darüber, ob ein Modell für schmalere oder breitere Füße geeignet ist – ein wichtiger Faktor für festen Sitz und angenehmes Tragegefühl.
WARUM DIE PASSFORM ENTSCHEIDET
Sicherheitsschuhe in der falschen Größe sind nicht nur unbequem – sie können langfristig zu ernsthaften Gesundheitsrisiken führen. Drücken sie, entstehen Blasen, Druckstellen oder Fehlhaltungen. Sitzen sie zu locker, fehlt der nötige Halt – und das erhöht das Risiko für Stolpern, Umknicken oder Verletzungen.Deshalb gilt: Nur wer seine Füße genau kennt, kann auch richtig auswählen. Eine präzise Fußvermessung ist der Schlüssel zu passgenauen Schuhen – und damit zu mehr Stabilität, längerem Tragekomfort und dauerhaft sicheren Arbeiten, Tag für Tag.
KURZ GESAGT: SO GEHT’S
1. Fußlänge, -breite und -umfang messen2. Ca. 15 mm Spielraum im Zehenbereich einplanen
3. In der Größentabelle abgleichen
4. Die passenden Schuhe nach Schutzklasse und Einsatzbereich wählen
Mit diesen Schritten legen Sie den Grundstein für Sicherheit, Komfort und Gesundheit am Arbeitsplatz.
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