KALT, GLATT, GEFÄHRLICH: WARUM DER WINTERDIENST BESONDERE PSA BRAUCHT
Wenn Temperaturen fallen und der erste Frost einsetzt, beginnt die Hochsaison für den Winterdienst. Ob auf Straßen, Gehwegen oder Betriebsgeländen – Schnee räumen, streuen und enteisen ist nicht nur körperlich fordernd, sondern birgt ein deutlich erhöhtes Unfall- und Gesundheitsrisiko. Glatteis, schlechte Sicht, eisige Kälte und wechselnde Untergründe gehören zum Alltag und machen die Arbeit anspruchsvoll und gefährlich.Die richtige Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist daher unverzichtbar. Sie schützt Winterdienstmitarbeitende nicht nur vor Witterungseinflüssen, sondern auch vor mechanischen Risiken, Stürzen und Sichtverlust bei Dunkelheit. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es bei PSA für den Winterdienst wirklich ankommt – und welche Lösungen zuverlässig schützen.
WETTERFEST, WARM UND SICHER: DIE RICHTIGE WINTERKLEIDUNG
Die Basis jeder Winterausstattung ist funktionale Schutzkleidung, die Bewegungsfreiheit und Tragekomfort bietet. Im Fokus stehen dabei:+ Wetterschutzkleidung nach EN 343: Schützt vor Regen, Schnee und Wind – dank wasserdichter Materialien, verschweißter Nähte und atmungsaktiver Gewebe.
+ Kälteschutzkleidung nach EN 342: Ideal für niedrige Temperaturen. Isolierende Materialien, Thermofutter und ein durchdachter Schnitt halten die Körpertemperatur stabil – auch bei langen Einsätzen im Freien.
+ Warnkleidung nach EN ISO 20471: Gerade in der dunklen Jahreszeit ist Sichtbarkeit ein Muss. Reflektierende Elemente und fluoreszierende Farben erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr und auf Betriebsflächen.
ERGÄNZENDE PSA FÜR DEN WINTEREINSATZ
Neben funktionaler Schutz- und Arbeitskleidung spielen auch ergänzende PSA-Komponenten eine zentrale Rolle:+ Schutzhandschuhe: Für den Winterdienst eignen sich besonders gefütterte Modelle mit Kälte- und Nässeschutz. Gleichzeitig sollte der Grip erhalten bleiben – ideal sind beschichtete Schutzhandschuhe mit rutschhemmenden Eigenschaften, z. B. Latex- oder Nitril Beschichtung mit Winterfutter.
+ Sicherheitsschuhe: Winterfeste Sicherheitsschuhe sollten rutschhemmende Sohlen (SRC oder SR), wärmendes Innenfutter sowie Zehen- und Durchtrittschutz nach EN ISO 20345 bieten. Optional auch mit zusätzlicher Wasserabweisung oder wasserdichtem Obermaterial (WR oder WPA). Für Arbeiten auf kalten Untergründen ist außerdem die Kennzeichnung CI wichtig, da sie eine geprüfte Kälteisolierung der Sohle sicherstellt.
+ Schutzbrillen: Gerade im Winterdienst kommt es häufig zu beschlagenen Brillengläsern – etwa beim Wechsel zwischen kalten und warmen Bereichen oder bei körperlicher Arbeit. Schutzbrillen mit hochwertiger Anti-Fog-Beschichtung sorgen für klare Sicht, verhindern Sichtbehinderungen und reduzieren so das Unfallrisiko.
+ Accessoires: Mützen, Wintersocken oder Multifunktionstücher – kleine Extras mit großer Wirkung für Komfort und Sicherheit im Winter.
DAS MACHT GUTE PSA IM WINTERDIENST AUS
PSA im Winterdienst muss mehr leisten als gewöhnliche Arbeitskleidung – sie schützt gleichzeitig vor:+ Kälte und Nässe
+ Stürzen durch Rutschgefahr
+ Verletzungen durch Werkzeuge oder Fahrzeuge
+ Sichtverlust in Dunkelheit oder Schneetreiben
Wichtig ist eine Kombination aus funktionaler Kleidung, griffigen Schutzhandschuhen, rutschfestem Sicherheitsschuhwerk (z. B. S3, CI, WR-zertifiziert) und passendem Warnschutz. Sicherheitsschuhe der Klasse S7 bieten zusätzlich vollständige Wasserdichtigkeit und sind damit ideal für dauerhaft nasse oder verschneite Einsatzbereiche.
Wer frühzeitig ausstattet und regelmäßig prüft, sichert nicht nur Gesundheit und Effizienz – sondern sorgt für einen reibungslosen Ablauf auch bei schwierigen Wetterlagen.
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